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Was für eine tolle Hochzeit! Ich bin immer noch ganz begeistert von den sehr vielen emotionalen und bewegenden Momenten an diesem Tag. Liebe Martina, lieber Christian. Ihr habt ganz tolle Familien und einen Haufen wirklich guter Freunde. Ich bin froh, dass ich Euer Hochzeitsfotograf sein durfte. Ich hatte viel Spass und habe den Tag mit Euch sehr genossen. Nun aber der Reihe nach:

Der Tag fing natürlich wieder früh für mich an. Denn der “Brautwerdungsprozess” im elterlichen Haus sollte auf gar keinen Fall verpasst werden. Und da Christian sich in der Wohnung der beiden für den großen Tag hübsch machte, hatte die Braut meine vollste Aufmerksamkeit. Im Anschluss daran wurde es für mich äußerst interessant. Denn es folgten ein paar polnische Hochzeitsbräuche (die Brauteltern stammen nämlich aus Polen), wie zum Beispiel das Freikaufen der Braut durch den Bräutigam an der Haustür. Nach diesen, zum Teil sehr lustigen kulturellen Erfahrungen, setzte sich die Gesellschaft mit dem Brautpaar dann in Richtung Heilig-Geist-Kirche in Hamburg-Farmsen in Bewegung. Ich fuhr schon ein klein wenig früher dort hin, um noch einen letzten Blick in die geschmückte, aber noch leere Kirche zu erhaschen. Und dann ging es auch schon los. Um die Berichterstattung an dieser Stelle nicht ausufern zu lassen, fasse ich mich mal kurz: Auch für nicht religiöse Menschen war das einfach eine wunderschöne Trauung mit vielen kleinen bezaubernden Momenten. Zu einem solchen Moment zählte auch der Auszug des nun frisch vermählten Brautpaares aus der Kirche. Denn dieser Auszug wurde durch Christians Polizeikollegen veredelt, die die Verbrecherjagd mal für einige Minuten aussetzten und stattdessen vor der Kirche Spalier standen.

Gefeiert wurde das Brautpaar im Stapelfelder Hof in Stapelfeld vor den Toren Hamburgs. Und wie! Einen gebührenden Anteil daran hatte aber das Brautpaar selbst. Denn die beiden heizten mit ihrem Eröffnungstanz, welcher eher einem Tanzmedley glich, ordentlich die Stimmung ein und gaben so den Startschuss für eine unvergessliche Partynacht.

Zuvor machte ich mich aber noch daran, dem Brautpaar die Bilder zu bescheren, die hoffentlich auch noch in 60 Jahren auf der Nachttischkommode stehen werden: Das Brautpaarshooting war an der Reihe. Dazu rekrutierte ich flugs zwei engagierte Helfer aus der Hochzeitsgesellschaft und führte das Brautpaar u.a. zu einem im Vorfeld von mir ausgespähten Getreidefeld. Meine Angst, Martina würde sich weigern, mit ihrem Brautkleid über die Feldbegrenzung ins noch nasse Getreidefeld zu klettern, erwies sich als vollkommen unbegründet. Und so entstanden bei traumhaften Lichtbedingungen wundervolle Aufnahmen von den beiden. Ich denke, man sieht den Bildern den Spass an, den wir alle dabei hatten.

So, jetzt ist aber genug geschnackt. Viel Spass beim Anschauen der Bilder!

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